«Grasshopper» - Neue Laserroboter-Version von Caterra

Das Schweizer Start-Up Caterra hat mit dem «Grasshopper» die dritte Generation seines Gemüsebau-Laserroboters in Praxistests.

12.05.2025

Das Schweizer Start-Up Caterra hat in diesem Jahr mit dem «Grasshopper» die dritte Generation seines autonomen Laserroboters auf verschiedenen Gemüsebau-Betrieben in der Schweiz in der Testphase. Ab diesem Frühling seien zehn Geräte des «Grasshopper» im Mietverhältnis im Einsatz, schreibt David Eppenberger im «Der Gemüsebau». Ein «Grasshopper» ist derzeit auch in Riniken im Kanton Aargau – schräg vis-à-vis des Verbandsgebäudes von Landtechnik Schweiz – auf einer kleinen Zwiebelparzelle am Arbeiten.

Vorteil der Lasertechnik sei, dass damit die Unkräuter bereits im sehr frühen Keimblattstadium bekämpft werden können, was die Kosten für die gesamte Jäterei deutlich senke. Bei den Karotten und Zwiebeln könne der Roboter mit seinem Laser bereits ziemlich gut mit einer durchschnittlichen menschlichen Jätleistung mithalten, heisst es im «Der Gemüsebau» weiter. Die neue Roboter-Version erfülle nun sämtliche Sicherheitsnormen, welche insbesondere das autonome Fahren mit GPS und die Verwendung des Lasers betreffen würden. Das 12-köpfige Caterra-Team hat seinen Standort seit Dezember bei der Forschungsstation für Pflanzenwissenschaften der ETH Zürich in Lindau ZH.

Laut dem Bericht hat der «Grasshopper», der mittels Dreipunktaufhängung oder Anhänger aufs Feld geführt werden kann, eine Flächenleistung von 0.2 – 0.5 ha/Tag (je nach Unkrautdruck und Ausrüstung) und eine Batteriekapazität von 16 bis 24 Stunden. Der «Grasshopper» wiegt 300 bis 400 kg und kann je nach Version für Beete oder Dämme eingesetzt werden. röt (Bild: bur)