Digiflux soll verschlankt werden

Heute stimmte der Ständerat zwei Vorstössen zu, die eine Streichung der Meldepflicht für den Handel mit Kunstdüngern und Futtermitteln verlangt.

18.06.2026

Gleich zwei Vorstösse verlangen, die Meldepflicht im Rahmen von Digiflux einzuschränken und den administrativen Aufwand für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe reduzieren. Einerseits handelt es sich um einen Vorstoss vom Thurgauer Ständerat Jakob Stark und um eine Standesinitiative aus dem Kanton Bern. Deren Hauptanliegen ist es, dass Digiflux auf das ursprünglich beabsichtigte Ziel der Transparenz bei Stoffflüssen beschränkt wird und nicht zu einer umfassenden Datenerfassung auf Betriebsebene ausgebaut wird. Der Ständerat stimmte diesen Vorhaben knapp mit 20 zu 19 zu und folgte damit dem Votum von Ständerat und Präsident von Landtechnik Schweiz, Werner Salzmann, der die Minderheit der vorberatenden Kommission (WAK-S) vertrat.
Die Debatte im Detail.