Buhler/Versatile: Weltmarkt im Fokus
Versatile, ein Unternehmen der Buhler Industries Inc. in Kanada, wurde heuer vollständig von der türkischen ASKO Holding übernommen und fokussiert sich konsequent auf den Weltmarkt.
18.10.2025
ASKO ist ein türkisches Industrieunternehmen, das auf Bau- und Landmaschinen spezialisiert ist. Neben der eigenen Produktion von Maschinen vertreibt das Unternehmen auch verschiedene Produkte in der Türkei, beispielsweise Claas. Derzeit wird die eigene Traktorenmarke «Basak» im Leistungssegment von 48 bis 122 PS hauptsächlich in der Türkei vertrieben. «Wir wollten im Segment der Traktoren mit höherer Leistung wachsen», betont Zafer Ozbalaban, Präsident von Buhler Industries Inc. Anfang des Jahres übernahm ASKO alle Anteile an Bühler, einschliesslich der Marken «Versatile» und «Farm King». Die Produktpalette von «Versatile» umfasst auch eine Reihe von Bodenbearbeitungsgeräten. 2007 hatte das russische Unternehmen Rostselmash das Unternehmen von Buhler übernommen. Im Dezember 2023 verkaufte es dann alles an ASKO.
Mit dem Erwerb aller Anteile habe man die volle Kontrolle, und «Versatile» sei nun Teil eines Privatunternehmens, so Ozbalaban. «Unser erstes Ziel war daher Wachstum und die Erweiterung unseres Produktangebots im Hochleistungssegment. Zweitens wollten wir unsere Position in Nordamerika (Kanada/USA) stärken, auch für andere ASKO-Produkte.» Derzeit sei die Marke «Basak» nicht auf den nordamerikanischen Markt abgestimmt, aber mit dem nun neuen Standbein in Kanada wolle man die Marke «Basak» noch attraktiver machen.
«Versatile» ist insbesondere in Nordamerika und teilweise auch in Australien vertreten. «Wir haben diese Strategie nun geändert und expandieren nun auch global», so Ozbalaban weiter. «Wir restrukturieren unsere Exportabteilung, um unsere Präsenz in Südamerika, Afrika und Zentralasien auszubauen, wo wir bedeutende unerschlossene Märkte und Wachstumschancen sehen. In Europa konzentrieren wir uns beispielsweise mit unseren knickgelenkten Allradtraktoren auf Deutschland, Frankreich, Polen, Ungarn, Bulgarien und Rumänien. Zudem werden wir unser Geschäft in Südafrika wiederbeleben, das unter schlechtem Management gelitten hat. Dieser Markt hat sich in den letzten fünf Jahren kaum entwickelt. Wir bauen unser Händlernetz in der Region neu auf und suchen aktiv nach neuen Händlern». eng (Quelle: world-agritech.com)


