Geringer Zugkraftbedarf mit «Löwenzahn»

Der in der Schweiz hergestellte Tiefenlockerer «Löwenzahn» benötigt geringe Zugkraft und schont das Bodengefüge.

12.07.2024

Der Grubber «Löwenzahn» wurde von zwei Schweizer Landwirten entwickelt und wird nun seit diesem Jahr von Weilenmann Maschinen in Gräslikon (ZH) produziert, nachdem die ersten Modelle noch in Slowenien gebaut wurden. Weilenmann stellte dieses für den Frontanbau konzipierte sowie für beste Arbeitsergebnisse auf trockenen und feuchten Böden ausgelegte Gerät am Bio-Ackerbautag in Aubonne (VD) vor. Die Zinken beim «Löwenzahn» werden über die stirnseitig verbauten Schneide-Abstützräder geführt. Der spezielle Radius der Zinken reduziert den Bodenwiderstand, weshalb auch grosse Mengen an Pflanzenrückständen eingearbeitet und schwere Böden einfach gelockert werden. Das Porenvolumen und damit auch die Wasserspeicherfähigkeit werden gemäss Hersteller bei Verwendung dieses Geräts, das es in Breiten von 1,5 und 3 m gibt, vergrössert. Die Bearbeitungstiefe liegt bei maximal 60 cm. Anders als es den Anschein hat, benötigt das Gerät jedoch je nach Modell nur 70 bis 150 PS Zugleistung. Die maximale Arbeitsgeschwindigkeit wird mit maximal 6 km/h angegeben.