Wacker Neuson mit gutem Start ins Jahr 2026
Wacker Neuson ist mit deutlichem Wachstum ins Geschäftsjahr 2026 gestartet.
15.05.2026
Im ersten Quartal stieg der Umsatz bei Wacker Neuson gegenüber dem Vorjahr um knapp 20% auf rund 591 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich gleichzeitig deutlich von 12,1 auf 41,5 Mio. Euro, womit die EBIT-Marge auf 7,0% anstieg.
Besonders stark entwickelte sich das Geschäft in Europa, wo der Umsatz um rund 27% zunahm. Treiber waren laut Unternehmen die Erholung der europäischen Kernmärkte sowie eine deutlich höhere Nachfrage nach Kompaktmaschinen. Auch in Asien-Pazifik legte Wacker Neuson zu, während sich das Amerika-Geschäft währungsbereinigt ebenfalls positiv entwickelte.
Vorstandschef Karl Tragl sprach von einem «soliden Start» ins neue Jahr. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen seine Prognose für 2026 trotz weiterhin unsicherem wirtschaftlichem Umfeld und geopolitischer Spannungen.
Im Bereich Landwirtschaft entwickelte sich Wacker Neuson im ersten Quartal 2026 verhaltener als im Baugeschäft. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Stimmung in der Agrarbranche weiterhin zurückhaltender sei als in der Bauindustrie. Dennoch profitiert die Gruppe mit ihren Marken «Kramer» und «Weidemann» von einer stabilen Nachfrage nach Kompaktmaschinen und Teleskopladern für landwirtschaftliche Anwendungen.
Strategisch bleibt die Landwirtschaft für Wacker Neuson ein wichtiger Wachstumsmarkt. Dazu zählen insbesondere die Kooperationen mit John Deere im Bereich landwirtschaftlicher Rad- und Teleskoplader sowie die Weiterentwicklung elektrifizierter Maschinenlösungen. eng


