USA: Donald Trump fordert niedrigere Maschinenpreise

US-Präsident Donald Trump hat führende Landmaschinenhersteller dazu aufgefordert, in den USA die Preise für Traktoren und landwirtschaftliche Geräte zu senken.

31.03.2026

US-Präsident Donald Trump forderte letzten Freitag bei einer Rede vor Farmern beim Weissen Haus die Hersteller von Landmaschinen auf, ihre Preise zu senken. Trump möchte, dass Unternehmen wie John Deere, Case IH, Caterpillar und weitere führende Landmaschinenfirmen den Farmern mit niedrigeren Kosten für Traktoren und Maschinen entgegenkommen. Die Aktien von Deere & Co fielen nach der Erklärung um 2 %, CNH Industrial verlor 1 %, während Caterpillar um fast 1,2 % nachgab.

Hintergrund für die Forderung von Präsident Trump ist, dass die US-Farmer unter der Handelspolitik der Regierung und dem Iran-Krieg leiden. Die Farmer sind schon länger mit knappen Margen, hohen Produktionskosten und niedrigen Rohstoffpreisen konfrontiert. Viele Betriebe kämpfen trotz staatlicher Unterstützung finanziell ums Überleben. 

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum der amerikanischen Landwirtschaft statt. Um die Farmer zu unterstützen hatte Landmaschinenhersteller Agco seinen golden Fendt «1167 Vario MT» auf dem Südrasen des Weissen Haus aufgestellt. Der Traktor wurde in Jackson, Minnesota, hergestellt, was die Präsenz von Agco in der US-amerikanischen Fertigungsindustrie und das Engagement des Unternehmens für amerikanische Arbeitnehmer unterstreichen soll. röt