Turbinen-Ballenauflöser «Vortex» von Emily

Der Turbinen-Ballenauflöser «Vortex» von Emily ist mit dem Netz- und Garnschneidsystem «V-Cut» und dem «Ijinius»-System zum Verhindern von Verstopfungen ausgerüstet.

09.10.2023

Der französische Hersteller hat mit dem gezogenen Turbinen-Ballenauflöser «Vortex» eine neue Gebläsemaschine im Programm, die mit dem Netz- und Garnschneidsystem «V-Cut» und dem «Ijinius»-System zum Verhindern von Verstopfungen ausgerüstet ist. Seit 2019 setzt Emily bei seinen hydraulischen Strohgebläsen das «V-Cut»-System ein, welches das Herausziehen von Netzen und Garn erleichtert und das bereits mehrmals ausgezeichnet worden ist. Nun setzt der Hersteller die «V-Cut»-Technologie erstmals beim «Vortex»-Strohgebläse auch bei einem Turbinen-Strohgebläse ein. Durch das Schneiden von Netzen und Schnüren von unten reduziert «V-Cut» den menschlichen Kraftaufwand zum Herausziehen erheblich, schreibt Emily.

Das «Ijinius»-System ist ein autonomes System, das die Gefahr von Blockaden verringert und die verschiedenen Funktionen des Strohgebläses ohne menschliches Eingreifen verwaltet.
Zu diesem Zweck gibt es zwei Geschwindigkeitssensoren: einen an der Antriebsscheibe und einen an der Abtriebsscheibe. Diese können die Schlupfverhältnisse und die Drehzahlabfälle des Rotors und/oder der Turbine des Strohgebläses messen und so Verstopfungen vermeiden.

Mit dem gezogenen Turbinen-Ballenauflöser «Vortex» können Heu, Silage, Mais und Gras in Quaderballen (1,20 x 1,30 x 2,70) und Rundballen bis 2 Meter Durchmesser ausgebracht und verteilt werden. Dank seiner hydraulisch um 260° drehbaren Rutsche kann der «Vortex» bis zu 24 Meter weit werfen. Der Ballenauflöser, der bis zu zwei Rundballen mit 1,80 m Durchmesser aufnehmen kann, benötigt einen Traktor mit mehr als 60 PS und einem Mindesthydraulikdurchfluss von 45 l/Minute. röt