Syngenta: Neues Forschungszentrum
Mit der Eröffnung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Gemüsesaatgut will Syngenta die Züchtungszeiten verkürzen.
14.05.2026
Syngenta eröffnet im spanischen El Ejido (Almería) ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Gemüsesaatgut. Die rund 10 Mio. US-Dollar teure Anlage soll die Züchtungszeiten verkürzen und die Entwicklung resistenter Sorten gegen neue Pflanzenkrankheiten beschleunigen. Im Fokus stehen Kulturen wie Tomaten, Peperoni und Gurken.
Das Technologiezentrum arbeitet nach einem «Field-to-Lab»-Ansatz: Die Diagnostik beginnt direkt auf den Feldern der Produzenten und wird anschliessend im Labor weitergeführt. Unter einem Dach vereint die Anlage Züchtung, Saatgutproduktion, Trait-Entwicklung, Fruchtqualitätsforschung sowie Daten- und Digitaltechnik. Zudem verfügt das Zentrum über moderne Biosicherheits-Technologien für die Arbeit mit neuen Krankheitserregern.
Die Eröffnung fand am 14. Mai 2026 im Beisein des spanischen Landwirtschaftsministers Luis Planas statt. Die Region Almería gilt mit über 30'000 ha Gewächshausfläche und rund 4 Mio. t Gemüseproduktion pro Jahr als eines der wichtigsten Gemüseanbaugebiete weltweit. eng


