Strategisch konsequent ausgebaut
Claas hat seit 2003 mehr als 80 Mio. Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Traktorenwerkes in Le Mans investiert.
06.03.2026
Es war eine Sensationsmeldung im Februar 2003, als während der Sima in Paris der Erntespezialist Claas die Übernahme der Traktorensparte von Renault verkündete. Zunächst in Form einer Mehrheitsbeteiligung, erfolgte dann 2008 die vollständige Übernahme. Mittlerweile hat sich Claas mit seinen Standard-Traktoren in vielen Märkten etablieren können, nimmt doch diese Sparte beim deutschen Unternehmen eine Schlüsselrolle ein und wird intern als jener Bereich angesehen, in dem man derzeit das grösste Wachstumspotenzial sieht. «Wir nehmen die Herausforderung an», wurde denn auch im Rahmen einer Medienveranstaltung rund um das Produktionswerk in Le Mans immer wieder betont und die Mitarbeitenden zeigten sich in Gilets mit der Aufschrift «Challenge accepted».
Dass Claas es mit der Traktorensparte wissen will, zeigt sich einerseits an den seit 2003 investierten rund 80 Mio. Euro, die in den Ausbau und für die Modernisierung des Werks Le Mans sowie in das Test- und Validierungszentrum bei Trangé geflossen sind. Anderseits zeigt sich das aber auch im stetigen Bestreben, hinsichtlich Qualität und verbauter Technik zur Spitze aufschliessen zu wollen.
Dank diesen kontinuierlichen, vorausschauenden und strategischen Investitionen gehört das Werk Le Mans heute zu den modernsten Produktionsstätten für Traktoren weltweit. Nun laufen neben den bereits im Markt etablierten Modellen die neuen Traktoren der Baureihen «Axion 9 C-Matic» und «Arion 6 C-Matic» vom Band. Anlass für Claas, neben den Medien während einigen Wochen mehr als 1300 Kunden aus 20 Ländern im Rahmen einer exklusiven Veranstaltungsreihe im Werk zu begrüssen und im nahegelegenen Circuit des 24-Stunden-Rennens diese auch mit den neusten Traktoren fahren zu lassen. eng

