Stihl will Sparkurs weiterführen

Die Stihl Gruppe konnte den Umsatz 2024 zwar steigern, wird das Kostensenkungsprogramm aber weiterführen.

30.04.2025

Die Stihl Gruppe konnte ihren Umsatz trotz anhaltender Kaufzurückhaltung und geopolitischer Unsicherheit im vergangenen Jahr auf 5,33 Milliarden Euro steigern – ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2023: 5,27 Milliarden Euro). Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen jeweils nicht. Wegen der schwierigen Wirtschaftslage will Stihl weltweit rund 500 Stellen streichen. Ein konzernweites Kostensenkungsprogramm, das auch Veränderungen im Stammhaus mit sich bringt, wird bis mindestens Ende 2026 fortgeführt, heisst es in der Pressemitteilung. Zum 31.12.2024 beschäftigte die Stihl Gruppe weltweit 19'732 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein leichter Rückgang zum Vorjahr (2023: 19'805).

Von Verbrenner-Jobs zu Akku-Jobs
Mit einem Anteil von 25 Prozent am Gesamtabsatz sind Akku-Produkte ein wachsender Bestandteil des Stihl Portfolios (2023: 24 Prozent). In Westeuropa würden sie bereits den Absatz dominieren, schreibt Stihl. So liegt beim Absatz der Akku-Anteil in Deutschland und der Schweiz bei um die 60 Prozent. Auch infolge der steigenden Nachfrage nach Akku-Geräten steht der Stammsitz in Waiblingen (D) vor tiefgreifenden Veränderungen. «Die Umstellung von Benzin- auf Akkuprodukte erfordert eine Neuausrichtung sowohl in der Produktion als auch in den Verwaltungsbereichen», wird Michael Traub, Vorsitzender der Stihl-Gruppe, in der Mitteilung zum Jahresabschluss zitiert. röt

Bild: Michael Traub, Vorsitzender der Stihl-Gruppe, mit dem neuen Akku-Laubbläser «BRA 600», der eine  Blaskraft von bis zu 35 Newton erzeugt.