Stihl Gruppe steigert Umsatz
Trotz Kaufzurückhaltung: Stihl meldet für 2025 einen Umsatzanstieg. Und forciert die Akku-Transformation.
26.05.2026
Trotz der herausfordernden Zollpolitik des grössten Einzelmarktes USA und trotz Kaufzurückhaltung hat die Stihl-Gruppe, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,48 Milliarden Euro gesteigert – ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber 2024 (5,33 Milliarden Euro). Stihl erreichte damit laut der Medienmitteilung vom letzten Mittwoch nahezu das Niveau des Rekordjahres 2022 (5,49 Milliarden Euro). Konkrete Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell nicht. Knapp 91 Prozent der Erlöse erwirtschaftete die Stihl-Gruppe im Ausland.
Die Transformation hin zu Akku-Produkten bleibe der entscheidende Strategiebaustein. 2025 machten Akku-Geräte 27 Prozent des weltweiten Absatzes aus, nach 25 Prozent im Vorjahr. Überdurchschnittlich legte das Akku-Geschäft in der Region Westeuropa zu: Hier gab es laut dem Familienunternehmen aus Waiblingen (D) zweistellige Wachstumsraten, teils über 20 Prozent. An der Medienkonferenz vom Mittwoch hat Stihl mit «Allpro» ein neues Hochleistungs-Akku-System für Profis vorgestellt.
Im Verbrenner-Segment unterstrich das Unternehmen seine Position mit der kürzlich neu auf den Markt gebrachten Benzin-Motorsäge «MS 300». Zum Jahresende arbeiteten weltweit 20'246 Menschen für die Stihl Gruppe, 2,6 Prozent mehr als im Jahr 2024 (19'732 Mitarbeitende). Ein Grund hierfür ist das neue Werk in Rumänien, das 2025 in Betrieb genommen wurde. röt
Im Bild: Michael Traub, Stihl Vorstandsvorsitzender, bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das Jahr 2025 und des neuen «Allpro»-Akkusystems


