Schweizer Traktorenmarkt legt zu
Der Schweizer Traktorenmarkt hat im ersten Quartal 2026 um 13,3% im Vergleich zur Vorjahresperiode zugelegt.
07.05.2026
Der Schweizer Traktorenmarkt ist mit Rückenwind ins Jahr 2026 gestartet. Gemäss den aktuellen Zulassungszahlen des Schweizerischen Landmaschinenverbands (SLV) wurden im ersten Quartal insgesamt 435 Traktoren neu eingelöst. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 13,3% beziehungsweise 51 Maschinen. Besonders deutlich zulegen konnten Deutz-Fahr, John Deere und Hürlimann, während einzelne Marken wie New Holland oder Massey Ferguson rückläufige Zahlen verzeichneten. Marktleader bleibt weiterhin Fendt.
Mit 112 immatrikulierten Traktoren führt Fendt die Statistik trotz eines vergleichsweise moderaten Wachstums von 10,9% weiterhin klar an. Dahinter folgen Deutz-Fahr mit 65 Maschinen (+32,7%) sowie John Deere mit 58 Zulassungen, was einer starken Steigerung von 75,8% entspricht. Ebenfalls deutlich zulegen konnten Claas (+42,1%), Valtra (+26,3%) sowie Hürlimann (+83,3%). Prozentual ebenfalls deutlich zulegen konnten Case (von 1 auf 7 Stück, 600%) sowie Landini und Rigitrac (je +100%), alle jedoch aufgrund geringen Zulassungszahlen in Q1/2025.
Rückläufig entwickelte sich dagegen die Situation bei einigen traditionellen Marken wie New Holland oder Massey Ferguson.
Auch im Monatsvergleich März zeigte sich ein lebhafter Markt. Insgesamt wurden im März allein 225 Traktoren eingelöst, was gegenüber dem Vorjahresmonat einer Zunahme von 27,1% entspricht. Besonders stark war dabei das Wachstum bei Deutz-Fahr mit 48 Maschinen (+92%) und bei Hürlimann (+15 Stück, +300%), während New Holland, Fendt und Massey Ferguson im März leicht unter dem Vorjahresniveau lagen.
Zulegen konnten auch die Tranporter (um +18,2%) und die Zweiachsmäher oder Hanggeräte-Träger (um 77,1%). eng


