Schweizer Holzernte steigt 2025 auf 4,9 Mio. Kubikmeter

2025 wurden in der Schweiz knapp 4,9 Millionen Kubikmeter Holz geerntet. Das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Energieholz lag letztes Jahr erstmals auf Augenhöhe mit Stammholz.

28.07.2026

In den Schweizer Wäldern wurden 2025 laut der aktuellen Forststatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) knapp 4,9 Millionen Kubikmeter Holz geerntet und auf den Markt gebracht. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 55'000 Kubikmetern (+1,1%). Nach zwei rückläufigen Jahren (2023 und 2024) nahm die Holzernte im Berichtsjahr wieder leicht zu.

Stammholz hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Bedeutung verloren – ein Trend, der sich auch im Berichtsjahr fortsetzte. Dessen Ernte ging gegenüber dem Vorjahr um 0,1% zurück und belief sich auf knapp 2,2 Millionen Kubikmeter. Damit machte sie noch rund 45% der gesamten Holzernte aus. Im Jahr 2003 hatte ihr Anteil noch bei fast 70% gelegen. Auch die Industrieholzernte nahm ab. Mit rund 0,5 Millionen Kubikmetern lag sie um 0,7% unter dem Vorjahreswert. Der Anteil dieses Holzsortiments am gesamten Jahreseinschlag bezifferte sich auf 10%.

Deutlich an Bedeutung gewonnen hat hingegen das Energieholz. Sein Anteil an der gesamten Holzernte ist in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich gestiegen und hat sich seither verdoppelt. Im Berichtsjahr wurden rund 2,2 Millionen Kubikmeter Energieholz geerntet, was annähernd 45% der gesamten Holzernte entspricht. Damit erreichte die Energieholzernte erstmals das Niveau der Stammholzernte. Massgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen hat das Hackholz, das inzwischen 30% der gesamten Holzernte ausmacht. Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU