Ressourcenprojekt «Pflopf» in der Schlussphase
2024 ging das sechste und letzte Jahr des Ressourcenprojekts «Pflopf» mit Abgeltungen für die Massnahmenumsetzung ist zu Ende.
07.03.2025
Die Kantone Aargau, Thurgau und Zürich haben 2019 das Ressourcenprojekt «Optimierung und Reduktion des Pflanzenschutzmitteleinsatzes mit Precision-Farming-Technologien» – kurzgenannt «Pflopf» für «Pflanzenschutzoptimierung mit Precision Farming» lanciert. Mit der Umsetzung von sieben technologiebasierten Massnahmen sollen Pflanzenschutzmitteleinsparungen in Höhe von mindestens 25% erreicht werden. Etwa 60 Betriebe sind in das Projekt involviert und setzen auf ungefähr 900 ha Acker-, Gemüse-, Obst- und Rebfläche ressourcenschonende Technologien ein.
In den ersten sechs Jahren des Ressourcenprojekts haben die teilnehmenden Betriebsleiter mit Begleitung kantonaler Beratungspersonen projektbezogene Massnahmen umgesetzt. Mitarbeitende von Agroscope haben die Wirkung der Massnahmen erhoben und verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen geklärt. Die vollumfängliche Datenauswertung und Berichterstellung über die vergangenen sechs Jahre läuft noch, voraussichtlich Anfang 2026 wird über die Ergebnisse orientiert werden. Der Zwischenstand des Wirkungsmonitorings ist unter Digitalisierung im Pflanzenschutz - Was bringen die neuen Technologien? aufgeführt.
Bereits jetzt ist klar: Die fast 60 Betriebe mit Acker-, Gemüse-, Obst- und Rebbau und die drei landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentren Arenenberg, Liebegg und Strickhof aus den Kantonen Aargau, Thurgau und Zürich haben zusammen viel bewegt, gelernt und nützliches Praxiswissen produziert.
Im vergangenen Jahr sind zudem spannende Videos zum Einsatz digitaler Technologien für eine Optimierung des Pflanzenschutzes im Gemüse-, Obst- und Rebbau entstanden und wurden auf Agripedia publiziert.


