Pöttinger wieder mit Umsatzplus

Pöttinger hat im Geschäftsjahr 2025/26 nach zwei Jahren mit rückläufigen Umsätzen wieder zugelegt. Der Landtechnikhersteller erzielte 485 Mio. Euro Umsatz und baute seine Marktanteile bei verschiedenen Maschinen für die Grünlandtechnik aus.

07.09.2026

Pöttinger schloss das Geschäftsjahr 2025/26 per Ende Juli mit einem Umsatz von 485 Mio. Euro ab. Gegenüber den 461 Mio. Euro des Vorjahres entspricht dies einem Wachstum von 5%. Damit zeigt die Entwicklung nach den Rückgängen seit dem Rekordjahr 2022/23 mit 641 Mio. Euro erstmals wieder nach oben. Besonders positiv entwickelte sich die Grünlandtechnik: Bei Heugeräten und Ladewagen konnte Pöttinger seine Marktanteile ausbauen. Die Exportquote liegt weiterhin bei rund 90%; Deutschland und Frankreich zählen zu den wichtigsten Auslandsmärkten. Überdurchschnittlich wuchs das Geschäft im Heimmarkt Österreich.
Im vergangenen Geschäftsjahr brachte Pöttinger zudem mehrere Neuheiten auf den Markt. Dazu gehören die Sämaschinen «Aerosem M» und «Aerosem F», der Universalgrubber «Synkro», neue Lösungen für die Grünlandtechnik sowie die Ladewagen «Profi 5000» und «Boss 5000». Die Einzelkornsämaschine «Puro H 3000» steht nach Abschluss der Testphase vor der Markteinführung. Auch die App «Harvest Assist» wurde mit der Version 4.0 weiterentwickelt.
Die Zahl der Beschäftigten blieb mit rund 2100 Mitarbeitenden weitgehend stabil und lag 1% unter dem Vorjahr. Pöttinger produziert an fünf Standorten in Österreich, Deutschland, Tschechien und Italien. Gleichzeitig wird das Ersatzteil-Logistikcenter in Taufkirchen ausgebaut. Bis Ende 2026 entstehen dort zusätzliche 3000 m² Hallenfläche sowie weitere Lagerkapazitäten.
Für die weitere Entwicklung verweist die Geschäftsführung auf ein weiterhin anspruchsvolles Marktumfeld. Investitionen in Innovation, Digitalisierung sowie neue Produkte und Dienstleistungen sollen den eingeschlagenen Wachstumskurs absichern. eng