Neue Saatgutbehandlung für Leguminosen

Das deutsche Unternehmen SeedForward bringt mit «Leguguard» eine neue, bio-zertifizierte Saatgutbehandlung für Leguminosen auf den Markt.

30.06.2023

Das in Osnabrück (D) domizilierte Unternehmen SeedForward produziert Substanzen für die Saatgutbehandlung. Das Produkt «Leguguard» ist bereits das dritte, auf spezifische Kulturarten abgestimmte Produkt zur Saatgutbehandlung. Wie bei «Grainguard» für Getreide und «Maisguard» für Mais greifen auf Basis der patentierten «SeedFX»-Technologie die mehr als 20 ausgewählten natürlichen Wirk- und Nährstoffe sowie die kulturspezifischen Additive ineinander und sorgen bereits ab der Quellung des Saatguts für eine verbesserte Entwicklung der Pflanze und ihrer Wurzel. Die Entwickler von «Leguguard» sprechen von einer um 6% erhöhten Triebkraft von Erbsen und Ackerbohnen, eine um 20% erhöhte Wurzelmasse, was vor allem in Trockenperioden die Ertragsstabilität dieser Kulturen erheblich verbessern soll. An einer Online-Präsentation von «Leguguard» vorgestellten Versuchsresultate wurde von Mehrerträgen von 5% gesprochen. Daneben würden die Entwicklung der Knöllchenbakterien und so in der Folge auch die Stickstoff-Fixierung im Boden auch für spätere Kulturen verbessert. Angewandt wird das Mittel wie andere Beizmittel für Saatgut. Die Kosten für die Behandlung betragen rund 35 Euro pro Hektar (hängt natürlich auch von der Saatstärke ab).
In der Schweiz ist das Produkt bereits zugelassen und wird über Omya und Otto Hauenstein vertrieben.
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Bild: links Kontroll-Pflanze, rechts saatgut-behandelte Pflanze