Melkroboter gehackt - trächtige Kuh gestorben
Cyberkriminelle haben einen Melkroboter eines Zuger Landwirts gehackt und 10'000 Dollar für die Freigabe der Daten gefordert. Weil der Landwirt keinen Zugriff mehr auf die Daten hatte, starb eine trächtige Kuh.
07.08.2024
Wie die «Luzerner Zeitung» diese Woche berichtet, haben Cyberkriminelle im November 2023 einem Zuger Landwirten den Melkroboter gehackt und die Daten gesperrt. Die Täter forderten in der Folge 10'000 Dollar für die Freigabe der Daten. Weil der Melkroboter auch ohne Computer- und Netzanbindung funktionierte und er damit weiter melken konnte, habe der Landwirt nicht bezahlt. Auch habe er eine alte Version der Daten wieder herstellen können. Weil er aber über wichtige und aktuelle Daten nicht mehr verfügen konnte, musste eine trächtige Kuh infolge Komplikationen eingeschläfert werden, heisst es. Der Hackerangriff habe damit zum indirekten Tod der Kuh geführt. röt
Bild: Symbolbild


