MAN und Claas: Mit Ammoniak aufs Feld

Im Forschungsprojekt «Gamco» untersuchen Motorenhersteller MAN, Claas und das Forschungsinstitut WTZ Rosslau den Einsatz von Ammoniak als alternativen Energieträger für schwere Landmaschinen. Das Vorhaben läuft bis Oktober 2029.

27.10.2026

Ammoniak enthält keinen Kohlenstoff und könnte deshalb eine Alternative zu fossilen Kraftstoffen für leistungsintensive Anwendungen darstellen. Im Rahmen des Projekts «Green Ammonia Multifuel Combine» (Gamco) wollen die Partner ein entsprechendes Antriebskonzept entwickeln und dessen technische Machbarkeit unter praxisnahen Bedingungen untersuchen. Im Fokus stehen insbesondere schwere Landmaschinen mit hohen Leistungsanforderungen, langen Einsatzzeiten und entsprechend hohen Anforderungen an die Einsatzflexibilität.
MAN Engines bringt seine Erfahrung in der Entwicklung und Simulation von Verbrennungsmotoren ein, während Claas das landtechnische Know-how beisteuert. Das WTZ Rosslau ist für seine Kompetenz in der Entwicklung und Erprobung alternativer Antriebstechnologien beteiligt. Neben den technischen Möglichkeiten sollen auch die Herausforderungen beim praktischen Einsatz von Ammoniak untersucht werden. Das Projekt wird vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms gefördert. Ergebnisse werden bis Oktober 2029 erwartet. eng