Horsch erweitert und optimiert Palette
Horsch präsentierte im Vorfeld der Agritechnica die neusten Entwicklungen für die Bodenbearbeitung, Saat, Düngung und für den Pflanzenschutz.
28.08.2025
Mit dem Schwergrubber «Tiger SL»(Bild) erweitert Horsch die Reihe der gezogenen Modelle um eine kompakte Version für den Dreipunktanbau. Die Maschine basiert auf dem bewährten «Tiger»-Konzept. Sie besteht aus einem kompakten 2-balkigen Rahmen, an dem kurze und lange Stielhalterungen montiert sind, so dass sich vier Zinkenreihen mit einem Strichabstand von 23 cm ergeben. Der «Tiger SL» ist für Traktorleistungen ab 240 PS ausgelegt.
Mit dem «Finer XL» kommt ein vielseitig einsetzbaren Federzinkengrubber auf den Markt und erweitert damit die bekannte Dreipunkt-Baureihe «Finer SL» um eine gezogene Maschine, um grössere Einsatzspektren abzudecken. Der Finer XL ist für die flache Bodenbearbeitung von 2 bis 10 cm konzipiert. Aktuell ist er in den Arbeitsbreiten von 7 und 8 m verfügbar.
«Fortis LT» erweitert bei Horsch die Universalgrubber-Baureihe um eine kompakte Lösung für mittlere Betriebe. Es gibt vier neue Modelle in den Arbeitsbreiten von 4,60 bis 6,75 m. Seinen Einsatz findet der Grubber von der flachen Bodenbearbeitung bis zur Grundbodenbearbeitung auf bis zu 30 cm Tiefe.
«Cruiser» ist der Spezialist für die flache und mitteltiefe Bodenbearbeitung. Das Gerät eignet sich besonders für die Stoppelbearbeitung nach dem Mähdrusch. Zu den bekannten Modellen «Cruiser 7» und «Cruise 9 XL» mit «FlexGrip»-Zinken gesellt sich nun auch der neue Cruiser «12 XL».
Neu sind bei der Sämaschine «Versa 7 SW» nicht nur der Tank (6300 l Doppeltank) und die Arbeitsbreite (7,20 m), sondern auch das Grundkonzept des Säwagens. So handelt es sich um einen eigenständigen Maschinenverbund aus Säwagen und Kreiselegge. Diese wurden jeweils mit einem eigenen Fahrwerk ausgestattet.
Auch die bekannte Grossflächensämaschine «Pronto» hat Horsch überarbeitet. Mit der neuen Pronto «9 DC» ist nun eine leistungsstarke und vielseitige Sämaschine auf dem Markt, die bei einer Arbeitsbreite von 9 m und einem deutlich vergrösserten Tankvolumen von bis zu 6000 l eine besonders schlagkräftige und schnelle Aussaat ermöglicht.
Die «Avatar»-Sämaschinen sind vorrangig für die Mulch- und Direktsaat konzipiert. Die jetzt verfügbare «Avatar LC» mit 12 m Arbeitsbreite hat einen Reihenabstand von 25 cm und unterscheidet sich vor allem hinsichtlich des Tanksystems von den Modellen den Modellen «Avatar SD». Der Tripletank hat ein Gesamtvolumen von 9400 l aufgeteilt im Verhältnis 50:15:35. Dadurch ist eine flexible Ausbringung von bis zu drei Komponenten zeitgleich möglich. Optional kann die Maschine auch mit einer «MiniDrill» ausgestattet werden, um bis zu vier Komponenten auszubringen und die Flexibilität noch weiter zu erhöhen.
Die Einzelkornsämaschine «Maestro 12 TX» wird nun serienmässig mit einem hydraulisch verschiebbaren Teleskoprahmen ausgestattet. Dieser ermöglicht ein einfaches und werkzeugloses Einstellen von Reihenweiten zwischen 45 und 75 cm in 5 cm Schritten. So kann die Maschine schnell und einfach an unterschiedliche Kulturen und Anforderungen angepasst werden. Der Rahmen der Maschine ist dreiteilig aufgebaut und besteht aus einem 6-reihigen Mittelsegment und zwei 3-reihigen Klappflügeln.
Die Selbstfahrer-Feldspritze «Leeb VT» bietet serienmässig eine Spurverstellung von 1,80–2,40 m. Neu verfügbar sind nun zwei zusätzliche Varianten: 2,00 bis 3,00 m und 2,15 bis 3,25 m. Damit stehen innerhalb der «VT»-Baureihe jetzt für unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Märkten drei Achsvarianten zur Verfügung.
Zur Saison 2026 geht der pneumatische Düngerstreuer «Leeb Xeric 14 FS» in die Serienproduktion. Nach der Erstpräsentation auf der Agritechnica 2023 wurde die Maschine praxiserprobt und weiterentwickelt. Mit 14 m³ Volumen, Arbeitsbreiten von 36, 39 und 48 m sowie bis zu 20 km/h Arbeitsgeschwindigkeit ist «Xeric» auf hohe Flächenleistung ausgelegt. eng


