Hardi erweitert «AutoTerrainPro»
Hardi bietet die automatische Gestängesteuerung «AutoTerrainPro» neu sowohl für Twin-Force- als auch für Delta-Force-Gestänge an. Das System reagiert bereits auf Bewegungen des Spritzenfahrwerks, bevor diese das Gestänge erreichen, und soll so eine gleichmässigere Applikation ermöglichen.
10.10.2026
«AutoTerrainPro» kombiniert Sensoren mit einer neu entwickelten Gestänge-Aufhängung und einer proportionalen Hydraulik. Eine zentrale Neuerung ist ein dynamischer Fahrwerkssensor: Trifft ein Rad auf eine Bodenunebenheit, erkennt dieser die Bewegung und übermittelt sie direkt an die Gestänge-Steuerung. Diese kann gegensteuern, bevor sich die Bewegung über die Aufhängung bis zum Gestänge fortpflanzt. Ultraschallsensoren erfassen gleichzeitig den Abstand zum Boden beziehungsweise zum Pflanzenbestand.
Zur Wahl stehen die Modi «Soil», «Crop» und «Hybrid». Im «Hybrid»-Modus berücksichtigt die Steuerung sowohl den Abstand zum Boden als auch zur Oberkante des Pflanzenbestands. Dadurch sollen beispielsweise bei ungleichmässig entwickelten Beständen unnötig starke Korrekturbewegungen vermieden werden. Serienmässig sind drei Ultraschallsensoren vorhanden, zwei weitere können nachgerüstet werden.
Zum System gehört zudem der «SmartCylinder», der Dämpfung, Verriegelung, Neigungsverstellung und Federwirkung in einer hydraulischen Einheit vereint. Eine neue, Load-Sensing-kompatible Proportionalhydraulik ermöglicht eine stufenlose Steuerung der Gestänge-Bewegungen. Temperaturkompensierte Proportionalventile sollen vom Kaltstart bis zur normalen Betriebstemperatur ein konstantes Regelverhalten gewährleisten.
«AutoTerrainPro» ist für «Twin-Force»-Gestänge von 24 bis 36 m sowie für Delta-Force-Gestänge von 24 bis 39 m erhältlich. Bei «Delta Force» steht das System für die Feldspritzen «Aeon» und «Navigator» zur Verfügung. Ebenfalls integriert ist «AutoFold», das den gesamten Ein- und Ausklappvorgang des Gestänges automatisch steuert. eng


