Fendt und Ropa zeigen Neuheit «e-LS connect»
Das neue System «e-LS connect» von Ropa und Fendt ermöglicht erstmals eine vollständig elektronische Kommunikation des Öldrucks über Isobus – ganz ohne hydraulische Load-Sensing-Leitung.
21.10.2025
Mit «e-LS connect» präsentieren Ropa und Fendt auf der Agritechnica in Hannover eine Weiterentwicklung in der Hydraulik-Kommunikation zwischen Traktor und Anbaugerät. Das neue System ermöglicht erstmals eine vollständig elektronische Übertragung des Öldrucksignals über den Isobus – ohne separate hydraulische Load-Sensing-Steuerleitung.
Bisher (seit gut 30 Jahren) versorgen Traktoren im Gespann mit Anbaugeräten, die einen hohen Ölbedarf für ihre Hydraulikfunktionen haben, wie beispielsweise komplexe Kartoffelroder, den Ölbedarf über den Power Beyond Anschluss und den hydraulischen Load Sensing (LS) Anschluss. Mit «e-LS connect» wird diese Verbindung nun digitalisiert: Der benötigte Öldruck wird elektronisch vom Anbaugerät über den Isobus an den Traktor übermittelt, wo die Pumpe exakt den passenden Volumenstrom bereitstellt. Komponenten wie Druckregelventile, Sensoren oder die LS-Steuerleitungen werden überflüssig – das reduziert Fehlerquellen, erhöht die Betriebssicherheit und vereinfacht das An- und Abkuppeln der Maschinen, schreiben die beiden Hersteller.
«e-LS connect» gibt es für den Ropa «Keiler II RK22» und ab Sommer 2026 für bestimmte Fendt Traktoren als Softwareupdate. Konkret sind das die Baureihen «500 Vario Gen4», «600 Vario», «700 Vario Gen7/7.1» und «800 Vario Gen5». röt


