«estiGrass3D+» misst mit Drohnen die Grasmenge
Wie viel Gras hat es auf der gesamten Weide? Das System «estiGrass3D+» der HAFL macht es möglich, mithilfe von Drohnen und KI die Grasmenge auf Weiden flächendeckend präzise abzuschätzen.
13.08.2024
Eine Forschungsgruppe der BFH-HAFL hat ein innovatives System entwickelt, das mithilfe von Drohnen und KI die Grasmenge auf Weiden präzise abschätzt. Das System «estiGrass3D+» nutzt hochauflösende Fotos und maschinelles Lernen, um Landwirten eine genaue Entscheidungsgrundlage zu bieten. In erster Linie liefert «estiGrass3D+» eine Momentaufnahme der Weide. Zukünftige Entwicklungen könnten sogar Voraussagen über das Graswachstum ermöglichen, schreibt die HAFL.
Bisher wurde die Grasmenge häufig per so genanntem «Rising Plate Meter» (RPM) ermittelt. Der Nachteil des RPM ist, dass es sich dabei lediglich um eine punktuelle Messmethode handelt. Mit dem System «estiGrass3D+» ist nun eine flächendeckende Abschätzung möglich. Hierbei fliegt die Drohne über die Weideflächen und macht hochauflösende Fotos. Diese Bilder werden verarbeitet, woraus sich die Grashöhe und weitere Eigenschaften des Bestandes ableiten lassen. Diese Daten werden anschliessend von einem Algorithmus ausgewertet, um eine möglichst exakte Schätzung der vorhandenen Grasmenge zu machen. Je mehr Daten vorhanden sind, desto genauere Schätzungen seien möglich, schreibt die Hochschule. Quelle: BFH-HAFL


