Deutz: Höherer Umsatz trotz Einbussen im Kerngeschäft

Trotz schwachem Motorengeschäft konnte Deutz im letzten Jahr bei Umsatz und Gewinn zulegen. Zu Jahresbeginn 2026 gab es laut dem Hersteller eine sichtbar leichte Erholung im Motorenmarkt.

26.03.2026

Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat im Geschäftsjahr 2025 trotz eines anhaltend schwachen Marktumfelds im klassischen Motorengeschäft deutliche Zuwächse bei Auftragseingang und Umsatz erzielt: Der Auftragseingang stieg um 13,7 % auf 2,07 Mrd. Euro, der Umsatz um 12,7 % auf 2,04 Mrd. Euro. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um mehr als 46 Prozent auf 112,3 Mio. Euro. «In einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit grossen konjunkturellen Herausforderungen im Motorengeschäft haben wir eines der besten Ergebnisse der jüngeren Unternehmensgeschichte erzielt», sagt Konzernchef Sebastian Schulte. Unter der Annahme, dass die bereits zu Jahresbeginn 2026 sichtbare leichte Erholung des Engines-Markt, und dabei vor allem der Baumaschinenbereich und die Landtechnik, weiter anhält, rechnet Deutz für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Anstieg beim Konzernumsatz auf 2,3 Mrd. bis 2,5 Mrd. Euro. Deutz beschäftigt rund 6000 Mitarbeiter und ist daran, den Konzern strategisch neu auszurichten und den Fokus zunehmend auf die Bereiche Energie und Verteidigung zu legen. röt