Deutz AG bekommt Nachfrageschwäche zu spüren
Motorenhersteller Deutz erwartet nach einem Umsatzeinbruch mit einer Erholung der Märkte ab dem zweiten Halbjahr 2025.
20.03.2025
Der Kölner Motorenhersteller Deutz meldet für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzrückgang von -12,1 % auf 1.8 Mrd. Euro. Das bereinigte
Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) liegt bei 76,7 Mio. Euro, was ein Minus von 46,6 bedeutet. Infolge der seit Ende 2023 konjunkturell bedingt schwächeren Auftragsentwicklung verbuchte Deutz im Vorjahresvergleich einen deutlichen Rückgang des Absatzes um -23,9 % auf 142'084 verkaufte Motoren im Segment «Classic» (Verbrennungsmotoren). 2023 waren es 186'718 Motoren. Unter der Annahme einer spürbaren Markterholung im zweiten Halbjahr 2025, aber noch vor Bewertung der angekündigten erhöhten amerikanischen Zollsätze, rechnet Deutz für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz zwischen 2,1 Mrd. bis 2,3 Mrd. Euro.
Die 1864 gegründete Deutz AG mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden Hersteller von Antriebssystemen für Anwendungen abseits der Strasse im Leistungsbereich bis 620 kW und beschäftigte zum 31. Dezember 2024 weltweit rund 5200 Mitarbeiter. In diesem Jahr kann Deutz das 125-jährigen Börsenjubiläum feiern. röt

