Deere & Co: Zölle belasten Ergebnis 2025
Für das Gesamtjahr 2025 meldet Deere & Company einen Rückgang bei Gewinn und Umsatz. Der US-Hersteller ist überzeugt, dass 2026 den Tiefpunkt des Zyklus markieren wird.
26.11.2025
Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 verzeichnet Deere & Company (John Deere, Moline, USA) über alle Geschäftsbereiche einen Umsatz von 45,684 Milliarden US-$, was einem Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Nettogewinn ging um 29 Prozent von 7,1 Mrd. US-$ im 2024 auf 5,027 Mrd. im Gesamtjahr 2025 zurück (oder von 25,62 US-$ je Aktie auf 18,50 US-$ je Aktie im 2025). Gründe dafür seien unter anderem der anhaltende Margendruck und die Zollmassnahmen auf importierte Rohstoffe durch die US-Regierung. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Deere & Company mit einem Nettogewinn in der Höhe von 4,00 bis 4,75 Milliarden US-$. Die Prognose des Konzerns ist damit sehr vorsichtig, was unmittelbar bei bekanntwerden zu sinkenden Aktien geführt hat.
«Mit Blick nach vorn sind wir überzeugt, dass 2026 den Tiefpunkt des Zyklus markieren wird, wenn wir uns den Bereich grosse Landmaschinen anschauen», wird John May, CEO und Vorstandsvorsitzende von John Deere, im aktuellen Geschäftsbericht zitiert. Grund für diese Aussage ist, dass die Umsätze von John Deere im Bereich Grossmaschinen und Präzisionslandtechnik im vierten Quartal aufgrund von höheren Liefermengen und besseren Preisen gestiegen ist.
Trotz anhaltendem Margendruck durch Zölle und fortbestehender Herausforderungen im Bereich Grossmaschinen bleibe der Fokus der Deere & Company auf Bestandsmanagement und Kostenkontrolle bestehen. «Zusammen mit dem zu erwarteten Wachstum in den Bereichen Kompakte Landmaschinen und Rasen- & Grundstückspflege sowie Bau- und Forstmaschinen sind wir gut aufgestellt, um unser Geschäft effektiv zu steuern und neue Chancen zu nutzen, sobald sich die Marktbedingungen erholen», erklärt May. röt


