Brände bei Holzheizungen verhindern
Holzheizungen können bei mangelhafter Wartung oder falscher Bedienung aber erhebliche Brandrisiken bergen.
29.09.2026
«Eine besondere Gefahr bilden Russ- und Teerablagerungen beziehungsweise Glanzruss in der Abgasanlage», schreibt die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL). Dieser kann sich entzünden und Temperaturen von über 1000 °C verursachen. Begünstigt wird seine Entstehung unter anderem durch zu feuchtes Holz, zu tiefe Verbrennungstemperaturen, mangelnde Luftzufuhr, falsche Bedienung oder ungenügende Reinigung.
Empfohlen werden deshalb eine regelmässige Reinigung und Kontrolle von Feuerungsanlage und Kamin. Verfeuert werden soll nur trockenes, unbehandeltes Holz mit weniger als 20% Restfeuchte. Abfälle, behandeltes Holz und flüssige Anzündhilfen gehören nicht in die Feuerung. Brennbares Material ist mindestens einen Meter vom Feuerraum und von möglichen Funkenflugbereichen fernzuhalten. Asche soll mindestens 48 Stunden in einem geschlossenen, feuerfesten Metallbehälter auf nicht brennbarem Untergrund auskühlen. Rauch- und Kohlenmonoxidmelder erhöhen zusätzlich die Sicherheit.
Bei einem Kaminbrand sind sofort Feuerwehr (118) und Kaminfeger zu alarmieren. Löschversuche mit Wasser sind zu unterlassen, da der entstehende Dampfdruck den Kamin beschädigen kann. Nach einem Brand darf die Anlage erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn sie von einer Fachperson kontrolliert worden ist. eng Bild: Kaminfeger Schweiz


