Blauer Diodenlaser soll für mehr Hackroboter-Präzision sorgen
Blaue Diodenlaser anstelle von Infrarot-Laser. Damit könnten Hackroboter präziser arbeiten, schreibt die ATB in Potsdam.
16.01.2026
Forschende des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie aus Potsdam (ATB) haben mit «JaetRobi» ein Modul entwickelt, dass automatisiert Unkräuter aufspürt und laut der Forscher mit einem Laser auf den Millimeter genau entfernen kann. Zum Einsatz kommen bei «JaetRobi» blaue Diodenlaser, deren Licht von Pflanzengewebe besonders stark absorbiert wird. Während Infrarot-Laser, wie sie zum Teil bereits im Einsatz sind, ihre Energie oft schon in Wassertröpfchen verlieren und zunächst Feuchtigkeit erhitzen oder verdampfen müssen, gelangt blaues Laserlicht direkt ins Gewebe, schreibt die Forschungsanstalt. Dadurch reiche mit dem blauen Diodenlasereine eine geringere Leistung aus und die Wirkung erscheine wie ein präziser Schnitt. Damit könne der Laser sehr dicht an der Kulturpflanze arbeiten. Grossflächige Verbrennungen würden vermieden und das Risiko von Hitzeschäden an den Kulturpflanzen verringert.
Die Forscher schätzen das Potenzial dieser Technik als hoch ein. Sie könnte eine echte Arbeitserleichterung bringen. Ziel damit wär es, nur noch solches Unkraut entfernen, das die Nutzpflanzen tatsächlich beeinträchtigt. Den Rest könne der Algorithmus stehen lassen, was die Arbeit sogar beschleunigen würde. röt


