30 Jahre Swiss No-Till

Swiss No-Till feierte in Biezwil (SO) das 30-Jahr-Jubiläum. Gezeigt wurde auf der Flurbegehung auch eine Staffelkultur mit Mais und Zuckerrüben auf gleichem Feld.

08.09.2025

Swiss No-Till, die Schweizer Direktsaat-Vereinigung, feierte letzten Freitag auf dem Zelglihof von Nicole und Fritz Reusser in Biezwil (SO) ihr 30-jähriges Jubiläum. Swiss No-Till-Präsident Reto Minder konnte viele Direktsaat-Spezialisten, Gründungsmitglieder und auch Gäste aus dem Ausland begrüssen. Die Direktsaat musste in den Anfangszeiten viel Skepsis erleben. Doch heute, 30 Jahre später, ist einiges anders. «Die konservierende Landwirtschaft ist weitestgehend anerkannt», betonte der Swiss No-Till-Präsident. Mit der Direktsaat sei vieles möglich, aber auch heute wisse man noch nicht alles. Deshalb sei man immer am Suchen nach neuen Möglichkeiten. Ein Beispiel dafür ist das Ressourcenprojekt «Staffelkulturen» (mehr dazu hier). Gezeigt wurde auf der Flurbegehung in Biezwil das Parzellen-Beispiel Mais und Zuckerrüben auf demselben Feld. Im Kanton Solothurn zum Beispiel, sind noch interessierte Betrieb gesucht (siehe auch vorheriger Link).

Im zweiten Teil des Jubiläums blickten die zwei Gründungsmitglieder Hanspeter Lauper und Wolfang Sturny in einem unterhaltsamen Vortrag auf 30 Jahre Swiss No-Till zurück. Aufmerksam gemacht wurde auch auf die «SoilEvolution 2026», eine Fachveranstaltung für Bodenfruchtbarkeit und Bodenaufbau, die vom 2. bis 5. Juni 2026 auf dem Gurten in Bern stattfindet. röt