15 tödliche Unfälle im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2025 haben sich in der Schweiz 15 tödliche Unfälle im Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Tätigkeit ergeben.

13.07.2025

Wie Agriss und die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) mitteilen, haben sich im ersten Halbjahr 2025 15 tödliche Unfälle in der Landwirtschaft ereignet. Zum Vergleich: im ersten Halbjahr des Vorjahrs wurden 12 tödliche Unfälle erhoben. Elf tödliche Unfälle bei landwirtschaftlichen Arbeiten:

  • Zwei Personen starben beim Umsturz eines Traktors oder Transporters.
  • Zwei Personen wurden durch einen Traktor überfahren.
  • Zwei Personen wurden von Maschinen eingeklemmt oder erdrückt.
  • Drei Personen wurden bei Waldarbeiten von einem Baum oder Baumteilen getroffen.
  • Zwei Personen stürzten tödlich von einem Heukran, bzw. durch eine Abwurföffnung.
  • Hinzukommen drei tödliche Unfälle mit Drittpersonen und ein Unfall mit einem Kind.

Der Altersdurchschnitt der elf Personen, welche bei landwirtschaftlichen Arbeiten tödlich verunfallten, liegt bei 55 Jahren. Die jüngste Person war 19 Jahre alt, die älteste 84 Jahre. Sechs der Verunfallten befanden sich bereits im Pensionsalter.
Wie Agriss und BUL weiter mitteilen, werde in der Routine des Alltags Gefahren oft zu wenig wahrgenommen, unterschätzt oder gar nicht beachtet. Unfallabklärungen zeigten teilweise Arbeitssituationen in welchen Risiken bewusst oder unbewusst in Kauf genommen wurden. Deshalb sei die neue Kampagne «Risiko runter» (www.risikorunter.ch) wichtig, denn sie mache genau dies zum Thema und zeige Gefahrensituationen aus dem landwirtschaftlichen Arbeitsalltag, verbunden mit praktischen Tipps, wie diese Situationen entschärft werden können, auf. eng