KI soll auf Österreichs Bauernhöfe kommen
Mit der Veranstaltung «AI meets Agriculture» am Francisco Josephinum in Wieselburg will Österreich den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft vorantreiben.
19.10.2026
Die landwirtschaftliche Forschung und auch die Agrarpolitik in Österreich setzt auf die künstliche Intelligenz, wie an einer Pressekonferenz in Wieselburg betont wurde. Im Zentrum stehen praxisgerechte, wirtschaftliche und einfach anwendbare Lösungen, insbesondere für kleinstrukturierte Familienbetriebe. Ein Beispiel ist das entwickelte System «TerraZo» (Bild), mit dem sich KI-gestützt Düngeapplikationskarten erstellen und die Düngereffizienz laut Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig um bis zu 10% steigern lassen soll.
Das Bundesland Niederösterreich investiert zudem 1,5 Mio. Euro in eine neue Stiftungsprofessur für datenzentrierte KI in der Landwirtschaft am Campus Josephinum der Fachhochschule Wiener Neustadt. Die «Innovation Farm» prüft neue Technologien an verschiedenen Standorten unter Praxisbedingungen. Gleichzeitig bündeln die drei Initiativen «AgrifoodTEF», «EDIH AI5innovation» und «AI Factory Austria» ihre Kompetenzen. Sie unterstützen Unternehmen und Start-ups bei der Entwicklung, Erprobung und Markteinführung von KI- und Robotik-Lösungen und ermöglichen den Zugang zu Forschungsinfrastruktur, Beratung und Hochleistungsrechnern. Ziel ist es, die Digitalisierung der Landwirtschaft zu beschleunigen und innovative Technologien schneller auf die Betriebe zu bringen. eng/Bild: Amazone


