Agrama: Ein kurzer Rückblick und ein paar Fakten

Wann und wo hat die erste Agrama stattgefunden und was genau heisst eigentlich Agrama? Die Antworten finden Sie hier.

28.11.2018

Morgen beginnt in Bern die Agrama. Hier ein kurzer Rückblick und ein paar Fakten zur grössten Schweizer Landmaschinen-Ausstellung: 

  • In den 1950er Jahren beginnt der im Jahr 1941 gegründete Schweizerische Landmaschinen-Verband SLV erstmals mit der Organisation von Landmaschinenausstellungen, unter anderem in Burgdorf, Yverdon und Bern.
  • Das Interesse war von Beginn weg gross. Das bewog den SLV im Februar 1977 die erste offizielle nationale Landmaschinenausstellung Agrama durchzuführen. Erster Ausstellungsort der Messe war in Lausanne im Zweijahresturnus. Der Name Agrama ist eine Kreation aus dem Wort Agrarmaschinen (ganz sicher ist sich der Autor da allerdings nicht, wer es genau weiss, bitte melden Mail).
  • 1992 fand die Agrama erstmals in St.Gallen statt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Messe jährlich durchgeführt und zwar in allen ungeraden Jahren weiterhin in Lausanne und in allen geraden Jahren neu in St.Gallen. 
  • 2000 entscheidet sich der SLV aus Kostengründen die Agrama nur noch alle zwei Jahre durchzuführen und zwar zentral in Bern. Die erste Agrama in Bern war im Jahr 2002. 
  • 2018: Die diesjährige ist die insgesamt 27. Agrama und die neunte in der Bundesstadt.
  • Die Agrama war von Beginn weg ein Publikumsmagnet. An der ersten Agrama 1977 in Lausanne, die übrigens sechs Tage dauerte, wurden rund 40'000 Besucher verzeichnet. Heute sind es jeweils zwischen rund 45'000 und 50’000 Besucher in fünf Tagen. 
  • Die Landtechnik hat seit der ersten Agrama im Jahr 1977 erneut Riesenschritte gemacht. Zum Vergleich: 1977 konnten die leistungsstärksten Mähdrescher rund 15 Tonnen Getreide pro Stunde dreschen. Heute liegen unter optimalen Bedingungen bis zu 69 Tonnen pro Stunde drin (Weltrekord unter Topbedingungen).

Zusammengestellt von Heinz Röthlisberger (Quelle und Bild: SLV)